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Joyce und Vanessa aus Malawi singen in Wien

Am 12. November 2013 waren Vanessa und Joyce zu Gast im Stadtpalais Liechtenstein in der Bankgasse in Wien. 

Fürstin Marie und Fürst Hans Adam von Liechtenstein luden gemeinsam mit Mary’s Meals zu einem Empfang in die Prunkräume ihres Stadtpalais.

Der Widerspruch hätte eigentlich größer nicht sein können: Die phantastischen Säle des Palais, deren Wände und Decken nach jahrelangen aufwendigen Restaurierungsarbeiten in Gold leuchten, haben an diesem Vormittag einen besonderen Mittelpunkt: Es sind Vanessa und Joyce, zwei Mädchen aus Malawi, die in Liedern davon singen, wie eine tägliche Schale Getreide ihr Leben verändert hat.

Vanessa und Joyce besuchen die Jacaranda Waisenschule in Blantyre, gemeinsam mit 400 weiteren AIDS- Waisen. Ihre Schule ist eine von 420 Grundschulen Malawis, in denen Kinder täglich eine Schale Maisbrei von Mary’s Meals erhalten. Was für uns Europäer wenig erscheinen mag, ist für die meisten Kinder jener Länder, in denen Mary’s Meals verabreicht wird, das einzige Essen am Tag. Es ermöglicht ihnen, in die Schule zu gehen, etwas zu lernen und zu wachsen, wie die Kinder in ihren Liedern – stellvertretend für alle hungrigen Kinder der Welt – dankbar an diesem Vormittag erinnern.
Die zahlreichen Gäste, die in das Palais gekommen sind, waren gerührt von der Natürlichkeit der Kinder und der Hingabe, mit der sie sangen: Es war ihre eigene Geschichte, die sie mit ihren Worten und Melodien wiedergaben.

An diesem Vormittag wurde auch für die vielfältige und großherzige Hilfe aus Österreich gedankt, für die vielen Initiativen, die in diesem Jahr unternommen wurden, um auf Mary’s Meals aufmerksam zu machen, Spenden zu sammeln und noch mehr Kindern die Mahlzeiten Mariens zu ermöglichen: von Fußballturnieren, Kekse backen bis zur Veranstaltung von Konzerten, um nur einige zu nennen. Vier Kinder aus dem Hochbegabten-Kurs von Professor Alam Sauer der Musikuniversität Wien waren gekommen, um ihre Solidarität mit den Schulkollegen aus Malawi zu zeigen: Die jungen Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren trommelten mit Kochlöffeln auf Küchentöpfen und luden zu einem Konzert für Mary’s Meals ein, das sie im Frühjahr geben werden.
Der Gründer von Mary’s Meals, Magnus MacFarlane-Barrow, dankte für all die Hilfe und Unterstützung aus Österreich, und berichtete, wie die Anzahl der Kinder, die mit den täglichen Schulmahlzeiten erreicht werden, in diesem Jahr um 120.000 auf derzeit 822.000 Kinder gestiegen ist. „Jedes einzelne Kind, das wir zusätzlich erreichen können, lohnt all den Einsatz“, ist Magnus überzeugt.
Ein weiterer Höhepunkt des Vormittags war der Auftritt der beliebten Kammersängerin Ildiko Raimondi. Als sie von dem Werk hörte, war sie spontan bereit, es zu unterstützen. Am Klavier von der bekannten Korrepetitorin Kristin Okerlund begleitet, sang sie Puccinis „O Mio Babbino caro“.
Mary’s Meals verbindet die Menschen im gemeinsamen Engagement, den Hunger in der Welt zu lindern. Diese bewegende Vision, Kindern eine Mahlzeit in der Schule zu ermöglichen, baut Brücken zwischen den Menschen und hebt Widersprüche auf, wie sie durch den Glanz dieses Ortes und die Armut der Kinder ansonsten nur zu offensichtlich wären – in der gemeinsamen Fürsorge und Liebe.
„Bitte helft uns weiter.“, erinnerte Magnus. „Ich sehe weltweit wundervolle Dinge im Zusammenhang mit Mary’s Meals. Aber ich sage ganz ehrlich: Es ist nirgends so schön wie hier in Österreich, wo Menschen so selbstlos geben. Und noch eines: Bitte betet für dieses Werk. Ich glaube, dass es eine Frucht des Gebetes ist. Bitte betet, dass wir mehr Kinder erreichen können und bitte betet für uns, die wir verantwortlich sind für Mary’s Meals, dass wir immer weise handeln und alles zur Ehre der Muttergottes und ihres Sohn tun.“

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