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Jimmy Belabre auf Tournee in Österreich
Jimmy Belabre hat in seiner Schule 12 Jahre lang Essen von Mary’s Meals bekommen, jetzt ist er selbst der Leiter dieser Schule und ein mitreißender Musiker. Er begeisterte in Österreich mit seinen Liedern viele Menschen und erzählte uns von seinem Leben und den Schwierigkeiten in Cité Soleil, aber auch von der Hoffnung die er durch die täglichen Mahlzeiten in der Schule und durch seine Ausbildung gewonnen hat.

Im August hatten wir Besuch aus einem unserer Programmländer: Jimmy Belabre aus Haiti, den einige von Ihnen vielleicht aus „Generation Hope“, dem Dokumentationsfilm über die Arbeit von Mary’s Meals, kennen, kam nach seiner Teilnahme beim Mladifest in Medjugorje zu uns nach Österreich. Er erzählte uns von seinem Leben und den Schwierigkeiten in Cité Soleil, aber auch von der Hoffnung, die er durch die täglichen Mahlzeiten in der Schule und durch seine Ausbildung gewonnen hat. 12 Jahre lang erhielt er in seiner Schule Essen von Mary’s Meals, jetzt ist der 28-Jährige selbst der Leiter dieser Schule und ein mitreißender Musiker. Mit seinen selbst komponierten Liedern begeisterte er unter anderem beim Key2Life Festival in Marchegg viele junge Menschen.

Jimmy Belabre ist in Cité Soleil, dem berühmt – berüchtigten Slum von Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis, aufgewachsen. Die Vereinten Nationen haben diesen Ort 2004 zum “gefährlichsten Ort” der Welt erklärt. Der Alltag in seiner Heimat ist von Armut, Hunger und Gewalt geprägt. Zwischen den kriminellen Banden („Gangs“) in Cité Soleil kommt es immer wieder zu Schießereien. „Als ich zehn Jahre alt war, gab es einen sehr entscheidenden Punkt in meinem Leben. Ich hätte sehr leicht die Gelegenheit gehabt, Teil einer kriminellen Bande zu werden. Wenn man Hunger hat und sieht, dass die Bandenführer genug zu essen, schöne Kleidung und viel Geld haben, will man einfach nur zu denen gehören, denen es besser geht. Wenn es auch sehr wahrscheinlich ist, dass man dann eingesperrt oder erschossen werden würde.“

In dieser kritischen Zeit schickte ihn seine Mutter in eine kostenlose Schule, die von Pater Tom und „Hands Together“ betrieben wird. Weil in dieser Schule Mahlzeiten von Mary’s Meals angeboten wurden, ist er überhaupt erst in die Schule gegangen. „Dort gab es jeden Tag eine Mahlzeit. Zu Hause war das nicht der Fall.“ Nun ist  er sehr dankbar dafür, dass er eine Ausbildung abschließen und Gitarre spielen, Englisch, Karate und noch vieles mehr lernen konnte. „Die Schule hat mein Leben drastisch verändert. Ich hatte keine Zeit mehr für die Gangs.“ Jetzt ist Jimmy überzeugt, dass Bildung der einzige Weg ist, um die Situation in Cité Soleil zu verbessern. „Die Gangster finden die Schulen wichtig. Sie schicken ihre Kinder in die Schulen … Ich versuche so gut wie möglich mit ihnen zusammenzuarbeiten.“ Jimmy hofft, dass der Waffenstillstand anhält und ist motiviert, als Schulleiter und Musiker die Gesellschaft in Cité Soleil zu verbessern.

Heuer war Jimmy – wie letztes Jahr – beim Jugendfestival in Medjugorje, um Zeugnis zu geben. Bei seinem ersten Besuch an diesem Wallfahrtsort wurde ihm eine Beziehung zur Gottesmutter geschenkt: „Ich glaube und vertraue ihr. Und ich weiß, dass sie mir helfen kann, wenn ich etwas von Jesus brauche. Ich glaube, wenn wir beten, sind wir nicht alleine. Maria ist für uns eine Fürsprecherin bei Gott Vater und bringt all unsere Anliegen zu ihm.“ In Medjugorje hat Jimmy angefangen, den Rosenkranz zu beten. „Das mache ich jetzt fast jeden Tag.“, fügt er lächelnd hinzu.

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Jimmy aus dem Film Generation Hope

Gemeinsam können wir Leben ändern

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