Buchpräsentation in Linz

Am 24. März 2017 kam der Gründer von Mary’s Meals zur Präsentation seiner Autobiographie nach Linz. Unter den Gästen war auch ÖSV-Sportdirektor Hans Pum.

„Eine Schale Getreide verändert die Welt“ von M. MacFarlane-Barrow

Aus dem Englischen von Susanne Held
364 Seiten, 26 farb. Abb., 13,5 x 20,5 cm, geb. mit Schutzumschlag
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien
ISBN 978-3-7022-3589-5 WG 1973
Preis: € 22,95



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Am Nachmittag fand die feierliche Eröffnung und Segnung des neuen Mary’s Meals-Büros durch Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer statt. Die Räumlichkeiten wurden gespendet und von Ehrenamtlichen mit großem Einsatz adaptiert.

Magnus MacFarlane-Barrow bedankte sich bei seinem Besuch in Linz bei den großzügigen Unterstützern: „Ich bin immer sehr berührt, wenn ich sehe, was in Österreich für Mary’s Meals getan wird.“

In der „Schiedlberger Schulküche“ in Liberia bekommen 851 Kinder an jedem Schultag eine Schulmahlzeit, berichtete Frau Stürmer im Rahmen der Buchpräsentation.

In Oberösterreich läuft das so genannte „Rucksackprojekt” sehr erfolgreich: 5.000 gebrauchte Rucksäcke konnten seit dem Projektbeginn vor sieben Jahren in Schiedlberg gesammelt, mit Schulmaterialien gefüllt und nach Afrika geschickt werden.

Mitmachen ist ganz einfach, bewies die 16-jährige Christiane Bräuer aus Ernsthofen, die gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in ihrer Schule im BRG Enns Rucksäcke und Geld gesammelt hat: „Wir wollten das Projekt heute eigentlich stoppen, aber es ist so gut angekommen, dass wir gesagt haben: Machen wir es nächste Woche noch einmal.“

Das Buch

Magnus MacFarlane-Barrow erzählt in seiner Autobiographie, wie überwältigende Beispiele von Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe in seiner Umgebung zur Gründung von Mary’s Meals geführt haben – einer Organisation, deren Vision es ist, dass jedes hungrige Kind eine tägliche Mahlzeit in der Schule erhält. Diese bescheidene, herzerwärmende und dennoch kraftvolle Geschichte zeigt, was ein einzelner Mensch bewirken kann und gibt allen, die sie lesen, Hoffnung.

„Ich hatte nie die Absicht, diese Art von Arbeit zu tun, und sicher war ich nie erpicht darauf, eine Organisation zu gründen. Als Leiter einer solchen Mission bin ich denkbar ungeeignet. Alles ist ohne mein willentliches Zutun geschehen, durch eine Reihe unerwarteter Ereignisse und Begegnungen und durch freundliche Aufforderungen, auf die Menschen überall mit außerordentlicher Liebe und Ergebenheit reagierten. Die Begegnung mit Edward war entscheidend dafür, dass wir uns ganz auf die Arbeit konzentrierten, die wir heute tun. Andererseits aber war sie lediglich ein Ereignis in einer Kette von Ereignissen, die zu dem Zeitpunkt, als er jene Worte zu mir sprach, bereits zwanzig Jahre zurückreichte. Sie begann sich zu bilden, als ich erst 15 Jahre alt war, in einem entlegenen Dorf mitten in den jugoslawischen Bergen, wo ich einer anderen liebenden Mutter begegnete, die sich um ihre Kinder sorgt.“

(Leseprobe aus dem Buch)

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