Adventkonzert bringt Kinderaugen zum Leuchten

Großer Erfolg für hungernde Kinder in der ganzen Welt: Das Mary’s Meals-Benefizkonzert am 30. November 2017 in der Burg Perchtoldsdorf brachte ein sehr erfreuliches Spendenergebnis! Herzlichen Dank an die zahlreichen großzügigen Gäste, die von wunderbaren Musikerinnen und Musikern unter der erfahrenen Leitung von Stardirigent Conrad Artmüller in freudige Adventstimmung versetzt worden sind.

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Adventkonzert bringt Kinderaugen zum Leuchten

Großer Erfolg für hungernde Kinder in der ganzen Welt: Das Mary’s Meals-Benefizkonzert am 30. November 2017 in der Burg Perchtoldsdorf brachte ein sehr erfreuliches Spendenergebnis! Herzlichen Dank an die zahlreichen großzügigen Gäste, die von wunderbaren Musikerinnen und Musikern unter der erfahrenen Leitung von Stardirigent Conrad Artmüller in freudige Adventstimmung versetzt worden sind.

Frohe Gesichter, große Hilfsbereitschaft

Wenn man bedenkt, dass eine warme Schulmahlzeit von Mary’s Meals im Schnitt sieben Cent kostet, sieht man, wie viel unser Geld eigentlich wert ist und wie viel wir tdamit bewirken können! Und für manche Kinder ist es wirklich die einzige Mahlzeit am Tag. Vielen Konzertbesuchern war das bewusst. Deshalb trugen sie sehr gern ihren Teil zu unserer guten Sache bei – so dass wir wieder ein paar Schulkinder mehr mit einer täglichen Schale Brei versorgen können.

Bisher ernährt Mary’s Meals rund 1,2 Millionen Schulkinder. Aber es gibt noch so viel zu tun! Rund 61 Millionen Kinder gehen noch immer nicht zur Schule, weil sie Hunger haben und arbeiten müssen. Dabei wissen wir, dass eine gute Ausbildung notwendig ist, um aus der Armutsspirale zu entkommen.

Es weihnachtet schon

Das in jeder Hinsicht abwechslungsreiche Konzertprogramm war Professor Artmüller zu verdanken, der seine Schützlinge mit viel Liebe und Takt durch die verschiedensten musikalischen Welten lotste.

Die 16-jährige Christine Stelzer sorgte mit einer rasanten Vorstellung des Mozart-Klavierkonzerts in d-Moll für einen Auftakt nach Maß. Man konnte hören und an ihren Bewegungen sehen, wie viel Herzblut sie in die genialen Melodien steckte!

Beim anschließenden Schlussduett aus Richard Strauss’ Rosenkavalier verzichtete Artmüller auf seinen Dirigentenstab und setzte sich an den Flügel. So konnte er den wunderbar zu Herzen gehenden Stimmen von Judith Sauer (Sopran) und Therese Stelzer (Mezzosopran) ein würdig-virtuoses Fundament zuteil werden lassen.

Nach diesem auch darstellerisch sehr ergreifenden Stück wurde es mit Franz Schuberts „Winterabend“ wieder besinnlicher und ruhiger. Tenor Daniel Johannsen verstrahlte seine Stimmkraft und entließ ein höchst zufriedenes Publikum in die Pause, Zeit für Geselligkeit bei Brot und Wein.

Die zweite Hälfte stand dann ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest: Der Chor und das Orchester der Franziskanerkirche Maria Enzersdorf gaben zahlreiche bekannte und weniger bekannte Adventlieder, und Veronika Bonelli warf immer wieder inspirierende Gedanken und Gedichte ein. Die Profi-Moderatorin ermutigte viele im Saal, über den Sinn von Advent und Weihnachten und des Lebens überhaupt nachzudenken.

Gepaart mit den hoffnungsfrohen, friedvollen Klängen bekamen an diesem Abend die Worte des beliebten Dichters Matthias Claudius (1740-1815) auf einmal eine neue Relevanz: „Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.“ Sein „Immer ein Lichtlein mehr“ lässt auch an die vielen hungrigen Kinder denken, die auf unser Licht warten, unsere Hilfe.

Danke !

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Prof. Conrad Artmüller

ist Absolvent der Dirigentenklasse von Prof. Hans Swarowsky an der Wiener Musikhochschule. Von 1966 bis 1991 war er Mitglied der Wiener Volksoper, wo er über 800 Vorstellungen und 12 Premieren dirigierte. Ab 1991 war Conrad Artmüller Studienleiter und Dirigent an der Wiener Staatsoper. Konzertreisen und Gastspiele führten ihn nach Deutschland, Frankreich, England, in die Schweiz, die Niederlande, die Slowakei, Japan und Brasilien. 1994 wurde ihm das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien verliehen, im Frühjahr 2003 wurde Conrad Artmüller für seine künstlerischen Verdienste vom Bundespräsidenten mit dem Titel „Professor“ ausgezeichnet.

Auch als Komponist ist Conrad Artmüller wiederholt hervorgetreten. In der Universal-Edition erschien seine Orchesterfassung von Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“ (uraufgeführt 2005 vom Mödlinger Symphonischen Orchester). Im Herbst 2009 fand die Uraufführung seiner Vertonung des Sonnengesanges von Franz von Assisi „Cantico delle creature“ statt. Es folgte die Komposition einer mehrteiligen Weihnachtskantate, und im Juni 2012 erfuhr das Oratorium INRI seine erfolgreiche Urauffführung.

Daniel Johannsen, Tenor

Der österreichische Tenor gehört zu den meistge­fragten Evangelisten seiner Generation. Noch der Ausbildung zum Kirchenmusiker studierte er Gesang bei Margit Kloushofer und Robert Holl in Wien; er war Meisterschüler von Dietrich Fi­scher-Dieskau, Nicoloi Geddo sowie Christa Lud­wig und ist Preisträger des Bach-, Schumann-, Mozart- und des Wigmore-Holl-Wettbewerbs.
Seit seinem Debut 1998 führen ihn Auftritte als Konzert-, Lied-und Opernsänger mit Werken al­ler Epochen in die großen Musikzentren Europas, Nordamerikas und Japans. Er ist zu Gast bei zahl­reichen bedeutenden Festivals (Styriarte Graz, Pra­ger Frühling) und musiziert unter der Leitung nam­hafter Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann und Bertrand de Billy z.B. mit den Wiener Philhar­monikern oder dem Gewandhausorchester Leipzig.
Auf der Bühne ist der lyrische Tenor, den Engage­ments etwa an das Münchner Gärtnerplatztheater, die Oper Leipzig oder die Volksoper Wien führ­ten, mit Mozart-Partien, mit Werken des Barock, des 20. Jahrhunderts und der Moderne, aber auch in einigen Operettenrollen zu erleben. Im Liedbe­reich arbeitet der Sänger u.o. mit Graham John­son und Charles Spencer zusammen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- sowie preisgekrönte CD-Auf­nahmen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.
2017/18 ist Daniel Johannsen u.a. Gast bei der Styriarte Graz sowie erstmals beim Gstaad Menuhin Festival. Konzerte führen ihn etwa ins Auditorio No­cional de Musica Madrid und in die Hamburger Elb­philharmonie. An der Volksoper Wien wird er als Graf Almaviva in Rossinis Barbier von Sevilla zu erleben sein.

Michael Poklop, Tenor

wurde in Mödling geboren und ist in Brunn am Gebirge aufgewachsen. Seit dem achten Lebensjahr ist er in der Pfarrgemeinde Brunn im liturgischen und musikalischen Dienst tätig. Seit 17 Jahren ist er Organist in Brunn und auch im liturgischen Dienst als Mesner und Zeremoniär vertreten. Im Jahr 2011 gründete er den „Chor St. Cunigundis“, den er leitet und der verschiedene Hochämter im Jahr mit Orchesterbegleitung gestaltet. Er begleitet Messen als Organist im ganzen Umkreis und unterstützt immer wieder andere Chöre als Sänger und Chorleiter. Sein, im wahrsten Sinne des Wortes, Brot verdient er als gelernter Bäcker und Konditor.

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Christine Stelzer, (*2001), Klavier

besucht derzeit die 7. Klasse des Musikgymnasiums in Wien. Christine begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Seit ihrem 9. Lebensjahr erhält sie Unterricht bei Frau Prof. Alma Sauer, Hochbegabtenklasse an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, wo sie seit Herbst 2017 im Vorbereitungslehrgang Klavier als ordentliche Hörerin inskribiert ist. Christine absolvierte zahlreiche solistische Auftritte im In- und Ausland. Sie ist Preisträgerin mit der höchsten Punktezahl in ihrer Alterklasse beim Internationalen Klavierwettbewerb in Ischia 2016. Bei den Landes- und Bundeswettbewerben „prima la musica“ erhielt sie seit dem Jahr 2012 zahlreiche erste Preise. Christine spielt zudem in unterschiedlicher kammermusikalischer Besetzung und begleitet ihre Schwestern Therese (Mezzosopran) und Maria (Violoncello) regelmäßig am Klavier.
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Therese Stelzer, Mezzosopran

geboren 1998 in Wien, erhielt ab dem 3. Lebensjahr musikalische Früherziehung im Musikgarten 1130 Wien. Klavierunterricht ab dem 6. Lebensjahr, Gesangsunterricht bei Heidi Brunner (2011 -2017), Meisterkurse u.a. bei Ute Schwabe und den Austria Art Sessions. Seit dem 16. Lebensjahr zahlreiche Auftritte, u.a. im Schloß Schönbrunn und in der Burg Perchtoldsdorf (als Hänsel in Humperdinks Oper Hänsel und Gretel und Königin Isabel in Elias unter der Leitung von Conrad Artmüller).
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Judith Sauer, Sopran

geboren in Wien, besuchte das Wiener Musikgymnasium und war Mitglied des Kinderchores der Wiener Staatsoper. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbes „prima la musica“ (Klavier). Seit einigen Jahren Gesangsunterricht bei Heidi Brunner. Sie absolvierte Masterclasses in Frankreich und studiert Musikwissenschaft.

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