2. HAK 1 WELS … 3. MARTHA PAYNE … 4. HELMUT ÖSTERREICHER …
Am 17. Dezember 2012 fand um 10:45 in der mit Schülerinnen und Schülern voll besetzten Aula des Bernoulligymnasiums in Wien 22 die feierliche Übergabe der Rucksäcke und die “Siegerehrung” statt. Die Moderation der Aktion übernahm Prof. Holzapfel.
Den 1. Platz erreichte die 1A mit sagenhaften 55 gesammelten Rucksäcken! Knapp dahinter belegte die 1B mit 52 Rucksäcken den 2. Platz. Und die 2C landete für 43 angeschleppte Rucksäcke auf dem 3. Stockerlplatz.
Projektabschlussbericht
Bereits ein halbes Jahr ist es nun her, dass wir, die IIIDHK der Hak 1 Wels, begonnen haben unseren Beitrag zum Rucksackprojekt von Mary’s Meals zu planen. Die Idee kam schon am Ende des vorangegangenen Schuljahres, als unsere Klassenvorständin Frau Mag. Margarete Bartl uns das Konzept von Mary’s Meals erstmals vorstellte. Die gesamte Klasse war ausnahmslos einverstanden damit, sich daran zu beteiligen und alle waren sofort begeistert von dieser tollen Organisation.
Gleich am Beginn des aktuellen Schuljahres haben wir, mit unserer Professorin Frau Mag. Evelyn Haubner, begonnen den Ablauf des Projektes ausführlich durchzuplanen, um es möglichst erfolgreich durchzuführen. Es wurde eine Präsentation für die gesamten Klassenvorstände und Klassensprecher/innen vorbereitet, die ausführliche Informationen bieten sollte. Nur wenige Tage darauf trudelten schon die ersten Rucksäcke ein. Anfangs hatten wir nicht damit gerechnet, so einen großen Erfolg damit zu erlangen, doch schnell wurden wir vom Gegenteil überzeugt. Bis auf einige Ausnahmen, hat fast jede Klasse mindestens einen Rucksack beigesteuert und diejenigen, bei denen es nicht so reibungslos geklappt hat, haben eine großzügige Geldspende an unserem Buffet, am Montag den 17.12.2012, hinterlassen.
Das Buffet brachte uns eine Spende von 270 € für Mary’s Meals ein. Angeboten wurden Spezialitäten aus der Türkei, Bosnien, Kroatien und aus Österreich. Diese originelle, und zuvor noch nicht an unserer Schule dagewesene, Art eines Buffets, fand großen Anklang bei unseren Mitschülern und Lehrern.
Das Buffet und der Beginn der Weihnachtsferien bildeten den Abschluss unseres Projektes und am letzten Abgabetermin wurden noch etliche Rucksäcke zu uns in die Klasse gebracht. Für uns alle war das Rucksackprojekt etwas das uns das Gefühl gegeben hat, so kurz vor Weihnachten eine gute Tat vollbracht zu haben, auf die wir alle stolz sein können. Ein gelungener Start in ein besinnliches Weihnachtsfest mit der Familie.
Im neuen Jahr ging es dann los mit der Planung des Transportes der Rucksäcke zur Mary’s Meals-Rucksack-Sammelstelle in Schiedlberg. Am Freitag, den 11.1.2013 wurden die Rucksäcke abgezählt, in Autos verladen und mithilfe von Herrn Mag. Manfred Daxl, Herrn und Frau Bartl und 2 unserer Mitschüler, Fabian und Florian, zur Sammelstelle gebracht.
Abschließend ist zu sagen, dass wir mit dem Ergebnis unseres Projektes vollkommen zufrieden sein können. Wir sind alle sehr stolz auf das, was wir, zusammen mit unseren Helfern, in den letzten Monaten erreichen konnten.
Und um unser Projekt in Zahlen zu fassen: Es wurden 103 Rucksäcke eingesammelt und 270€ gespendet!
Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten für ihre Mitarbeit! Die IIID.
Verena Mauernböck, 3DHK, Hak 1 Wels

Zweitausend malawische Kinder sangen und tanzten for Freude, als sie Martha Payne und ihre Familie in der Lirangwe-Grundschule begrüßten. Martha und die Unterstützer ihres NeverSeconds-Blog haben bis jetzt über 144.000 € für Mary’s Meals gesammelt. Ein Teil des Geldes wurde für die Errichtung einer neuen Küche in der Schule verwendet und für alle Schüler ist die tägliche Mahlzeit für das gesamte Schuljahr sicher gestellt.
Martha und ihre Familie stellten mit den Worten “NeverSeconds” die Tafel für die Schulküche fertig. Danach gab es eine kleine Feier mit dem Schulchor der Lieder sang, die sie über Martha geschrieben hatten. Martha über diesen aufregenden Tag: “Ich wachte heute morgen auf und war sehr aufgeregt. Das ist der Tag, auf den ich gewartet habe.”
Während ihres Besuches in der Grundschule nahm sie an einer Mathematik-Stunde teil. Sie wartete auch in der Schlange mit den Kindern, die ihre Tasse Likuni Phala bekamen. Und dann saß Martha mit den anderen Schülern und aß ihren Brei. Neben ihr Gilbert – einer der Schüler, die sich bei Martha herzlich für ihre Bemühungen bedankt haben.
Gilbert, 14 Jahre alt, ist ein Waisenkind. Niemand kümmert sich um ihn. Er lebt auf der Straße und schläft auf Bänken. Durch Mary’s Meals in der Lirangwe Grundschule wurde er motiviert, die Schule zu besuchen. Er musste sich nicht mehr den ganzen Tag darum kümmern, etwas zu essen zu bekommen. Er sagte: “Ich mag den Brei. Wenn ich ihn gegessen habe, bin ich aktiv und kann mich im Unterricht konzentrieren. Er hilft mir wirklich.” “Ich möchte gerne Präsident meines Landes werden und mich dann um die Menschen kümmern – damit sie nicht mehr leiden müssen.”

Kinder in Malawi, die täglich Hunger leiden, haben jetzt eine Chance auf eine bessere Zukunft – dank der Idee der neunjährigen MARTHA PAYNE und ihrer Freunde. DIE IDEE: Sie fotografierte ihr Schulessen und kommentierte es. Über 3 Millionen Mal wurde inzwischen ihr Blog angeklickt: http://www.justgiving.com/neverseconds

Martha und die Unterstützer ihres “NeverSeconds”-Blog sammelten bis jetzt über 105.000 Euro für Mary’s Meals und haben die Organisation über Nacht weltweit bekannt gemacht. Das Geld reicht, um eine neue Küche zu bauen und Mahlzeiten für die Kinder an der Lirangwe-Grundschule in Blantyre, Malawi, für ein Jahr sicher zu stellen. Zusätzlich zu den Kindern an der Lirangwe-Grundschule werden ca. 6.300 Mary’s Meals bekommen.
Alle Schüler der Schule haben sich bei Martha und ihren Unterstützern herzlich bedankt und an die Tafel geschrieben: WIR DANKEN DIR MARTHA – UND DEINEN FREUNDEN.
Ihre Geschichte schaffte es Mitte Juni auf die prominente Nachrichtenseite ORF.at: Martha Payne aus dem schottischen Argyll hatte Ende April unter dem Nicknamen „Veg“ begonnen, ihr Mittagessen in der Schule zu bewerten und mit Fotos auf ihrem Blog zu posten. Die Bilder der manchmal recht armselig aussehenden Speisen wurden alsbald von den Medien aufgegriffen. Die Debatte über Schulessen in Großbritannien nahm neue Fahrt auf.
„Mit einer Spendenseite auf ihrem Blog unterstützt die Neunjährige ein Projekt namens „Mary‘s Meals“, das Kantinenessen für mittlerweile 600.000 Kinder in Ostafrika bereitstellt.“, berichtete der ORF.
Nachdem die Lokalzeitung ein Foto von Martha gemeinsam mit dem schottischen Starkoch Nick Nairn abgedruckt hatte, verbot ihr die lokale Behörde, weitere Fotos von ihrem Essen zu machen: Diese wiedergespiegeln nur einen Teil des Essensangebots für die Schüler, begründete die Behörde ihre Entscheidung, und weiters: Durch die mediale Berichterstattung müssten die Mitarbeiter der Kantinen um ihren Job fürchten. Über die Entscheidung berichteten sämtliche britische Medien, sodass das Verbot nur kurz hielt, lange genug jedoch, um die täglichen Zugriffe auf Marthas Blog von zwei auf weit mehr als drei Millionen zu steigern. Mittlerweile überschritten die eingelangten Spenden die Höhe von 110.000 Pfund, genug um eine Schulküche zu bauen und die Kinder der Lirangwe Grundschule in Blantyre in Malawi ein ganzes Jahr lang mit täglichen Mahlzeiten zu versorgen.
Auf Initiative des „Kochs des Jahrzehnts“, Helmut Österreicher, fand am 16. November 2011 die Solidaritätsveranstaltung „Eine Schale Getreide für den Hunger in der Welt“ im Restaurant „Österreicher im MAK“ statt. Starkoch Helmut Österreicher präsentierte im Rahmen eines Pressegespräches einfache Getreiderezepte, die er zu diesem Anlass kreiert hat. Viele Medien berichteten begeistert über die Ernährungsinitiative Mary’s Meals, die auf einfache und effektive Weise Kindern in den ärmsten Ländern der Welt eine Mahlzeit in der Schule bereit stellt.
Der Solidaritätstag mit den Hungernden in der Welt fand einen Tag vor dem Friedensgebet im Stephansdom statt. Die Einladung zum Fasten, zum Verzicht auf Unnötiges, kennzeichnet die Botschaften der Königin des Friedens, die uns die Seher in Medjugorje seit 30 Jahren übermitteln. Maria will uns erinnern, dass Friede und Gerechtigkeit eine Einheit sind und es gerecht ist, dass jeder Mensch genug zu essen hat.
Helmut Österreicher: „Die Speisen sind gesund, machen satt und sind nachhaltig.“
Auf Einladung von Helmut Österreicher waren am 16. November 2011 bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Religion ins Restaurant „Österreicher im MAK“ im Museum für Angewandte Kunst in Wien gekommen, wo der „Koch des Jahrzehnts“ seinen Gästen die von ihm kreierten Getreidegerichte servierte.
„Jedes Gericht kostet nicht mehr als sieben Cent.“, erklärte der Starkoch, der auf einer Pilgerreise nach Medjugorje Mary’s Meals kennen gelernt hatte. „Es ist wunderbar, dass man mit so wenig so viel machen kann und es noch dazu gut schmeckt.“, zeigte sich Österreicher begeistert. „Die Speisen sind gesund, machen satt und sind nachhaltig für die Welt“, so der berühmte Koch im Gespräch mit der APA.
Inspiriert wurde Helmut Österreicher vom einfachen Getreidebrei, den Mary’s Meals derzeit täglich an 600.000 Kinder verteilt.
Magnus MacFarlane-Barrow: „Jedes Kind soll eine tägliche Mahlzeit erhalten.“
Bei der Präsentation der Getreidespeisen im „Österreicher im MAK“ anwesend war auch der Gründer von Mary’s Meals, Magnus MacFarlane-Barrow.
Magnus engagierte sich bereits 1992 mit Hilfslieferungen nach Bosnien. Bald gab der Schotte seinen Job als Fischzüchter auf, um sich ganz sozial engagieren zu können. Seit 2002 existiert die Aktion Mary’s Meals, die in Malawi startete. „Dort traf ich einen 14-Jährigen, der keinen Vater mehr hatte und dessen Mutter im Sterben lag. Als ich ihn fragte, was seine Ziele im Leben seien, antwortete er, dass er gerne genug zu essen hätte und irgendwann in die Schule gehen wolle. Das darf aber für einen Jugendlichen nicht die Grenze seiner Träume sein“, erklärte der Brite seinen Beweggrund für die Aktion. 2010 wurde er dafür als „CNN-Hero“ ausgezeichnet.
Nur zehn Euro pro Jahr
„Es ist um knapp mehr als zehn Euro im Jahr möglich, ein Kind über ein Jahr mit Essen zu versorgen und in die Schule zu schicken“, so MacFarlane-Barrow. Seine Organisation ist in 16 Staaten tätig. „In Malawi, einem der Länder, in denen wir am stärksten engagiert sind, klappt das gar um nur sieben Euro.“ Die Vision sei, dass jedes (noch) hungernde Kind weltweit täglich eine warme und ordentliche Mahlzeit am Ort seiner Ausbildung erhält. „Und das ist möglich in einer Welt des Überflusses.“
„Die gleichzeitige Hilfe für die lokale Wirtschaft und Landwirtschaft ist sehr wichtig – genauso wie die unzähligen freiwilligen Helfer an Ort und Stelle, beispielsweise oft Mütter der Schulkinder“, erklärte Magnus MacFarlane-Barrow vor Gästen wie Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, dem Wiener Dompfarrer Toni Faber, Alt-Abt Gregor Henckel-Donnersmarck, Frank Hoffmann oder Barbara Stöckl. Durch das Programm führten die Opernballmoderatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz, die sich spontan und unentgeltlich dazu bereit erklärt hatten und am Ende humorvoll resümierten: „Schön, dass wir einmal auch etwas Vernünftiges miteinander machen!“
MacFarlane-Barrow erinnerte die Besucher, „dass heute wie an jedem Tag 18.000 Kinder weltweit an den Folgen von Hunger sterben“.
Anbau und Verarbeitung vor Ort
Die Kinder bekommen Brei aus Getreide wie Hafer, Hirse, Weizen oder Dinkel sowie Soja und Zucker – je nach Weltregion, in Haiti Fisch mit Reis. Verkocht werden nur Zutaten, die in den jeweiligen Ländern wachsen und verarbeitet werden.
Österreichers neue Breie haben einen Wareneinsatz von nur sieben Cent pro Portion. Der Starkoch wollte damit zeigen, mit wie wenig Einsatz man hochwertiges Essen bereiten kann, und vor allem darauf hinweisen, wie einfach, kostengünstig und effektiv Menschen in Not geholfen werden kann, wenn man dazu bereit ist.
Rudolf Hundstorfer: „Helfen ist einfach“
Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der ins MAK gekommen war, zeigte sich von der Idee begeistert: „Wir leben in einer Überflussgesellschaft, die Ausmaße annimmt, die nicht nachvollziehbar ist. In Wien wird täglich so viel Brot weggeschmissen, wie in Graz konsumiert wird. Das sollte für uns ein Signal sein und uns anspornen, unseren Beitrag in der Welt zu leisten. Man sieht, wie einfach es ist.“
Karlheinz Töchterle: „Man muss mit dem Helfen beginnen.“
Auch Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle zeigte sich erfreut über die Solidaritätsaktion: „Es ist faszinierend, wie diese Idee von Mary’s Meals an Boden gewinnt und ganz konkrete und unmittelbare Hilfe mit sich bringt. Es geht eigentlich ganz einfach. Man muss mit dem Helfen beginnen, und dann zieht es Kreise.“
Frank Hoffmann: „Mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Hilfe.“
Der bekannte Burgschauspieler Frank Hoffmann fasst in seinem Statement zusammen: „Mir gefällt, dass man mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Hilfe ermöglichen kann. Ich möchte aber auch einen Gedanken hinzufügen: Wir haben dem Afrikanischen Kontinent so viele Dinge, so viele Bodenschätze entzogen, dass es uns gut zu Gesicht steht, 10 Euro mindestens wieder zurück zu geben.“
Barbara Stöckl: „Ich unterstütze das Projekt, weil es kompakt und verständlich ist und nachvollziehbar hilft“
… betonte die bekannte TV-Moderatorin im APA-Gespräch. Traurig sei allerdings, dass offenbar ein ehemaliger Fischzüchter für so eine Aktion notwendig sei: „Wo bleiben die Politik und die Konzerne?“ so Stöckl.
Auf die Frage, wie sie ausfiltere, was unterstützenswert ist, antwortete Barbara Stöckl: „Dort, wo man das Gefühl hat, dass das authentisch ist, dass das stimmt. Gleich als ich davon hörte, habe ich Mary’s Meals im Internet gegoogelt und mir genauer angesehen. Und dabei hatte ich das Gefühl, dass das stimmt, was hier passiert.“ Und Stöckl weiter: „Als vorher vom Rucksackprojekt gesprochen wurde, dachte ich mir, da geschieht viel mehr als ein Rucksack, der nach Afrika geschickt wird. Denn wenn der Schüler seinen Rucksack packt, hat er etwas begriffen für sein Leben. Und auch seine Schulkollegen. Und wenn ein Direktor sagt, sein Beitrag ist gering, wenn er etwas zugelassen hat, dann möchte ich dazu sagen: Etwas Gutes zulassen ist manchmal eine sehr große Leistung.“
Dompfarrer Toni Faber: „Die Initiative ist bestechend in der Einfachheit, in der Umsetzung und Zusammenarbeit.“
Der bekannte Wiener Priester zeigte sich davon beeindruckt, „wie man mit so wenig Geld so viel effektive Hilfe leisten kann.“
„Bei „Mary’s Meals“ ist man mit einer Spende von zehn Euro für ein Kind ein Jahr lang helfend unterwegs: Da kann man nicht nein sagen.“, so Msgr. Faber.
Frank Hoffmann: „Was ist die Geschichte hinter dem Namen „Mary’s Meals“?
Auf die Frage des bekannten Burgtheater-Schauspielers gab Magnus MacFarlane-Barrow die berührende Antwort: „Maria ist die Mutter Jesu. Diejenigen, die mit Mary’s Meals begonnen haben, wurden inspiriert von ihrem Glauben. Wir denken, dass Maria, die Mutter Jesu, ein passendes Beispiel für unsere Welt ist. Sie ist die bekannteste Mutter, die jemals gelebt hat, eine Mutter, die selbst Flüchtling war, die wahrscheinlich auch die Armut mit ihrem eigenen Kind erlebt hat. Zugleich ist Mary’s Meals offen für alle hungernden Menschen dieser Welt, gleich welcher Überzeugung. Und wir ernähren Kinder jeder Glaubensrichtung und auch solche, die sagen, dass sie an nichts glauben.“
für 4 Personen
ZUTATEN
220 g Hirse, 800 g Gemüsefond oder Wasser, 90 g Karotten, 90 g gelbe Rüben, 90 g Sellerie, 90 g Lauch, 90 g rote Spitzpaprika (Gemüse in 5 mm Würfel geschnitten), 30 g Olivenöl, 30 g Butter, 4 EL feingehackte Kräuter wie Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Salz, Pfeffer
ZUBEREITUNG
Hirse mit heißem Wasser abspülen. Mit Gemüsefond zum Kochen bringen, salzen und zugedeckt bei mäßiger Hitze ca. 10 Min. kochen. Von der Flamme ziehen und zugedeckt stehen lassen. Inzwischen Karotten, gelbe Rüben und Sellerie in Olivenöl-Buttermischung andünsten lassen. Etwas Salz zugeben und ca. 5 Min. garen. Nun Lauch und Paprikawürfel zugeben und abermals
5 Min. weich dünsten. Mit der Hirse gut vermischen und mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.
für 4 Personen
ZUTATEN
120 g Dinkelvollgrieß, 950 g Milch, 70 g Blütencremehonig, 1 Stk. kleine Zimtstange, eine Prise Salz, 4 EL Joghurt, 450 g gemischte, frische Früchte in kleine Stücke geschnitten (Apfel, Orange, Trauben, Beeren usw.), etwas Knuspermüsli und einige Walnussstücke
ZUBEREITUNG
Milch mit Zimtstange und Salz einmal aufkochen. Dinkelvollgrieß einkochen und bei kleiner Flamme ca. 12 bis 15 Minuten unter ständigem Rühren weiterkochen lassen. Vom Herd wegziehen und etwa 5 Min. stehen lassen. Mit Honig süßen und auf 4 Teller aufteilen. Die gemischten Früchte und das Joghurt locker darüber verteilen. Mit Knuspermüsli und Walnusskernen bestreuen und servieren.
für 4 Personen
ZUTATEN
300 g Fünfkornmischung (Hirse, Weizen, Dinkel, Hafer, Roggen zu gleichen Teilen) 2 Tage in Wasser eingeweicht, 500-550 g Rindsuppe oder Geflügelfond,150 g klein, würfelig, geschnittener Zwiebel, 3 Stk. klein, würfelig, geschnittene Knoblauchzehen, 30 g Rapsöl, 30 g Butter, 1 Stk. Lorbeerblatt, 2 EL feingehackter, frischer Thymian, Salz und Pfeffer, 400 g Zucchini in ca. 1,8 cm starke Scheiben schneiden, Olivenöl
ZUBEREITUNG
Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl goldgelb anrösten, die Fünfkornmischung kurz mitrösten und mit 500 g Rindsuppe aufgießen. Zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren kochen. Nach ca. 15 Min. Kochzeit, den gehackten Thymian zugeben und zugedeckt 8 bis 10 Min. quellen lassen.
Je nach Konsistenz die restliche Rindsuppe zugießen. Die kalte Butter einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zucchinischeiben in etwas heißem Olivenöl rundum braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Fünfkornbrei anrichten und mit Zucchini servieren.
. . . gutes Gelingen
wünscht Ihnen Helmut Österreicher