Durch die großzügige Unterstützung der Freunde von Mary`s Meals in Österreich konnten in den vergangenen drei Monaten drei neue Schulküchen in Malawi eröffnet werden.
Diese sind in der Chanunka Primary School in Mulanje im Süden von Malawi, und in den Schulen Mtondo in Mchinji, in Zentralmalawi und Ethuleni in Mzimba, im Norden Malawis. DANKE!
Der Dank an die Spender aus Österreich wird im Jahresbericht von Mary‘s Meals mit den Worten ausgedrückt:
„Mary‘s Meals ist über die andauernde großzügige Unterstützung durch die Spender aus Österreich außerordentlich dankbar. Eine Vielzahl von Ernährungsprojekten in der ganzen Welt konnte dadurch unterstützt werden.
Im Jahr 2012 erhielten zusätzliche 100.000 Kinder eine nahrreiche tägliche Schulmahlzeit durch Mary‘s Meals. Im Neuen Jahr wünschen wir uns, sogar noch mehr Kinder zu erreichen, die derzeit auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, wenn sie eine Schulausbildung erlangen wollen.
Über die beinahe unglaubliche Unterstützung durch Österreich sind wir extrem dankbar. Sie hat große Auswirkungen auf das Leben tausender Kinder in der Welt – die täglichen Schulmahlzeiten ermutigen sie nicht nur, die Schule regelmäßig zu besuchen, sie sind auch ein entscheidender Beitrag ihres täglichen Nahrungsbedarfes. Zudem haben sie einen großen Einfluss auf die Gemeinschaften, in denen die Kinder leben. Und hinzu kommt, dass es uns diese Spenden ermöglichen, unser Ernährungsprogramm weiter auszubauen und im Jahr 2013 sogar noch mehr Kinder zu erreichen.
IM NAMEN TAUSENDER KINDER, DENEN IHR GEHOLFEN HABT – DANKE!
MALAWI
Im Human Development Index (Index für menschliche Entwicklung) der Vereinten Nationen, einem Wohlstandsindikator für Länder, nimmt Malawi den 171. von 187 Plätzen ein. Es hat eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten der Welt, die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 54 Jahre. Malawi ist eines der am dichtest besiedelten Länder Afrikas mit wenig Bodenschätzen. HIV und AIDS, geringer Bildungsstatus und Abholzung sind einige der ernsten Herausforderungen des Landes. Die Armut hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen.
Im Oktober 2012 ernährte Mary‘s Meals an jedem Schultag 569.986 Kinder in 408 Schulen. 50,4 % davon sind Mädchen. Zusätzlich erreichte das Programm zu diesem Zeitpunkt 6.660 Kinder unter sechs Jahren in 45 Kleinkinderentwicklungs-Zentren.
Das Mary‘s Meals-Ernährungsprogramm in Malawi ist im Jahr 2012 deutlich gewachsen – zusätzliche 50.000 Kinder in 44 Schulen erhielten tägliche Mahlzeiten, außerdem stieg die Zahl der Kinder in den bereits von Mary‘s Meals betreuten Schulen. Mary‘s Meals erreicht derzeit 20 Prozent aller schulpflichtigen Kinder in Malawi und wird von der Regierung des Landes betreffend Ernährungsstandards für Schulkinder ernst genommen. Außerdem konnte es dazu beitragen, den Preisschock durch steigende Nahrungsmittelkosten abzumildern.
Die Kosten für ein Kind pro Jahr betragen in Malawi derzeit 8,15 Euro. Das Programm ist so ausgelegt, dass damit tausende Kinder erreicht werden können. Schlüssel des Erfolges sind Eigenverantwortung der Schulen und Gemeinschaften und die Mithilfe vieler freiwilliger Helfer, die die Mahlzeiten kochen und austeilen. Mary‘s Meals arbeitet eng mit lokalen Betrieben zusammen, die Mais und Soja von Kleinbauern in ganz Malawi erwerben, verarbeiten und in den Schulen verteilen. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Schulbehörden und sorgfältiges Überwachen des Ernährungsprogramms durch ein Mary‘s Meals-Team gewährleistet die Wirksamkeit des Programms.
Acht Schulen in Süd-Malawi mit insgesamt 11.044 Schülern werden ausschließlich durch Spenden aus Österreich gesponsert. Im vergangenen Jahr gab es in diesen Schulen neun Prozent mehr Schuleintritte mit 919 zusätzlichen Grundschulbesuchern als im Jahr davor.
Die neuen Schulen sind: Chimbwinda, Matipa, Chipini, Mpachika, Chawe, Goleka, Kanjedza, Chilomoni Lea.
UGANDA
In Uganda ernährt Mary‘s Meals derzeit 11.769 Kinder jeden Tag in drei verschiedenen Regionen: Kampala City, Bezirk Gulu und Soroti. Uganda nimmt im UN Development Index derzeit den 161. von 187 Plätzen ein. 50 Prozent der Bevölkerung lebt unter der internationalen Armutsgrenze. Die Ausweitung des Mary‘s Meals Ernährungsprogramms in den Bezirk Soroti erfolgte im Jahr 2012. In diesem östlichen Teil des Landes leidet die Bevölkerung jährlich an akuter Nahrungsmittelunsicherheit. Anders als sonst in Uganda gibt es in dieser Region nur eine Erntezeit im Jahr. Eine aktuelle Ernährungsstudie der UN zeigt, dass 34 Prozent der Kinder dieser Region unterentwickelt, 22 Prozent untergewichtig und neun Prozent ausgezehrt sind. All das deutet darauf hin, dass die Bevölkerung Ostugandas regelmäßig zu wenig zum Essen hat und dass die Kinder gezwungen
sind, mit ihrer Familie zu arbeiten, und dadurch der Schule fern bleiben.
Das Mary‘s Meals-Schulessen besteht in dieser Gegend aus Reis und Bohnen. Es ist beeindruckend zu erleben, wie sehr sich das Leben der Kinder verändert hat, seit das Ernährungsprogramm im Dezember 2011 hier begonnen hat.
Im Jahr 2012 unterstützten die Spenderinnen und Spender aus Österreich in Uganda 1.666 Kinder mit täglichen Schulmahlzeiten.
Beeindruckend ist die Geschichte von Ronald, einem jungen Mann aus dieser Gegend. Als Waisenkind lebte er von klein an auf der Straße und war auf sich allein angewiesen. Seine Lebenspriorität bestand darin, etwas zum Essen zu bekommen.
„Mein Leben war sehr herausfordernd, es war nicht leicht, und ich war ein unglückliches Kind.“, sagt Ronald über sich. Sein größter Wunsch war es, in die Schule zu gehen. Doch der Hunger hielt ihn oft davon ab. Mary‘s Meals war für ihn entscheidend wichtig. Er konnte nun täglich zur Schule gehen. „Für Kinder wie mich, die nur einmal am Tag aßen, bedeutete das alles.“ In seinem letzten Schuljahr übertraf sich Ronald selbst und gewann ein Stipendium von der Regierung, das es ihm ermöglichte, auf die Universität zu gehen. Heute arbeitet er als Mary‘s Meals Projektverantwortlicher für Uganda.
„Viele Kinder gehen in die Schule, weil sie wissen, dass sie etwas zu essen bekommen. Ihr erstes Ziel mag es sein, etwas in der Schule zu essen, aber je länger sie in die Schule gehen, desto mehr entdecken sie, dass sie etwas erhalten, was besser als Nahrung ist – eine Ausbildung.“, ist Ronald überzeugt.
KENIA
Derzeit stellt Mary‘s Meals in drei Gegenden von Kenia tägliche Mahlzeiten für insgesamt 20.830 Kinder bereit: im Bezirk Turkana im Norden, Eldoret im Westen und in der Hauptstadt Nairobi. In Kenia verköstigt Mary‘s Meals nach Malawi und Liberia derzeit die meisten Kinder. In Eldoret hat das Ernährungsprogramm viele Kinder von der Straße und den Fabriken in die Schule geholt. Lehrer berichten, dass die Kinderarbeit zurückgegangen ist. Das Ernährungsprogramm von Mary‘s Meals nehme den Druck von ihnen, für Nahrung arbeiten zu müssen.
Im Jahr 2012 wurden in Kenia mit den Spenden aus Österreich 2508 Kinder mit täglichen Schulmahlzeiten versorgt.
2002 – 200
2004 – 20.000
2006 – 106.000
2008 – 354.000
2009 – 379.000
2010 – 470.000
2011 – >600.000
2012 – >700.000
„Das Essen ist sehr gut. Wir waren aufgeregt, als wir sie die Küche bauen sahen – wir wussten, Mary‘s Meals kommt. Vorher, als wir nichts zum Essen hatten, verließen wir die Schule, um etwas zu suchen. Jetzt sind wir voll und können Fußball spielen, wenn die Schule aus ist.“ Abel, 7 Jahre alt
Mary`s Meals ist äußerst dankbar, wenn eine Privatperson oder eine Gruppe von Unterstützen die Kosten zur Errichtung einer Schulküche übernimmt. Diese betragen in den ärmsten Ländern durchschnittlich 8000 Euro pro Küche (oder 5000 Euro für eine kleine Küche).
Die Unterstützer erhalten Fotos von ihrer Küche. Als kleines Danke für ihre Mühe wird an der Schulküche eine Tafel mit dem Namen des Sponsors oder der Sponsoren angebracht.
Manche Unterstützer übernehmen in der Schule, die sie errichtet haben, auch die Kosten für die täglichen Mahlzeiten der Kinder. Diese betragen durchschnittlich 7300 Euro im Jahr. Die Unterstützer erhalten einen jährlichen Bericht über die Fortschritte des Ernährungsprogramms in ihrer Schule.
Mary`s Meals ist für die Schulpatenschaften außerordentlich dankbar. Sie sichern den Kindern eine tägliche Mahlzeiten und ermöglichen es Mary`s Meals, noch mehr Kinder in den ärmsten Ländern der Welt zu erreichen.
Dank der großzügigen Unterstützung der österreichischen Mary’s Meal Freunde konnten bereits fünf Schulküchen in zwei der ärmsten afrikanischen Länder errichtet werden. Und in Haiti wird mit euren Spenden tausenden Kindern durch die Bereitstellung von Schulmahlzeiten neue Hoffnung geschenkt.
Panji Kajni, Programmleiter von Mary‘s Meals in Malawi, berichtet
„Die drei Schulen von CHIBWINDA, CHIPINI und MATIPA gehören zur frühen Gruppe unseres Schul-Ernährungs-Programmes. Sie liegen im Regenschatten mit nur geringen Niederschlagsmengen. Sie sind von Dörfern umgeben, die zu den ärmsten von Malawi zählen. In der Gegend herrscht durch die geringen Regenfälle und die unfruchtbaren Böden eine ständige Nahrungsmittelunsicherheit. Wenn es regnet, kommt es schnell zu Überschwemmungen. Die Gegend ist zugleich von den Hauptverbindungswegen abgeschnitten, und da sie keine guten Straßen hat, gibt es keine Verbindung mit den sozialen Einrichtungen. In allen Schulen gibt es zu wenig Klassenzimmer, sodass die Schüler den Unterricht unter Bäumen haben. Die Unterstützung der Schulen durch die Ortsgemeinschaften ist ausgezeichnet und die freiwilligen Helfer widmen ihre Zeit mit Begeisterung dem Ernährungs-Programm.
In allen drei Schulen haben uns die Schulleiter gesagt, dass die tägliche Anwesenheit der Kinder im Unterricht sehr zugenommen hat, seit es das Programm gibt. Auch jene Teenager, die normalerweise in diesem Alter schon verheiratet sind, kommen weiter zur Schule, vielleicht weil sie hier eine sichere Mahlzeit haben. Die Schulleiter berichten auch, dass die Rate jener Schüler, die die achte Schulstufe absolvieren, sich verbessert hat, trotz des akuten Lehrermangels, da nur wenige von ihnen bereit sind, in diese entlegene Gegend zu gehen.“
Im August 2011 besuchte der Mary‘s Meals Programmdirektor Chris MacLullich, die Chipini Schule, um an einem Treffen der Verantwortlichen teilzuehmen. Er berichtet darüber: Einer der Gründe, warum das Mary‘s Meals-Ernährungsprogramm in den Schulen so erfolgreich ist, besteht in der hohen Beteiligung der Dorfgemeinschaften und ihrem Engagement, wodurch sicher gestellt wird, dass das Projekt jenen gehört, die davon am meisten profitieren.
Bevor Mary‘s Meals mit dem Ernährungsprogramm in einer Schule beginnt, gibt es große Vorbereitungen in jeder Dorfgemeinschaft, in die die Eltern der Kinder, die Lehrer und Schulleiter, die örtlichen Autoritäten wie der Bürgermeister und die Bezirksschulbehörde einbezogen werden. Eine örtliche Ernährungsvereinigung von freiwilligen Helfern wird aufgebaut. All diese beteiligten Personen arbeiten zusammen und garantieren, dass ein tägliches nahrhaftes Essen bereitet und den Kindern serviert wird. Ab dem Tag, an dem das Ernährungsprogramm in der Schule beginnt, arbeiten Mary‘s Meals Mitarbeiter in Rat und Tat eng mit der lokalen Gemeinde zusammen, und übewachen das Programm, indem sie drei Mal die Woche die Schulen besuchen. Einmal im Jahr wird ein „Interessensvertreter-Tag“ abgehalten, an dem alle, die am Programm beteiligt sind, sich treffen.
In der Chipini-Schule verbrachten ca. 100 von uns zusammen einen Tag. Wir schauten uns die Erfolge des Ernährungsprogrammes an, zuerst aus der Sicht der Eltern, die von erstaunlichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes und Wohlbefindens ihrer Kinder, aber auch deren größerer Motivation sprachen; die Lehrer erzählten von der gestiegenen Aufnahmebereitschaft und Anwesenheit der Kinder im Unterricht und der Vertreter der Schulbehörde gab einen Überblick über die signifikant verbesserten Erfolge der Kinder in jenen Schulen, die am Ernährungsprogramm mitmachen.
Georg, einer unserer Außendienstmitarbeiter, wiederholte wichtige Aspekte betreffend den Schutz der Kinder, die Gesundheit und Hygiene und den Einsatz umweltverträglicher Öfen.
Diese jährlichen Interessensvertreter-Tage sind ein wichtiger Teil unseres Erfolges und bieten eine gute Möglichkeit darüber nachzudenken, wie die Zusammenarbeit zwischen Mary‘s Meals, den örtlichen Gemeinschaften und Schulbehörden den Kindern hilft, ihre Chance, eine Schulbildung zu erwerben und der Armut zu entkommen, wahrzunehmen.
KASUPE
Die Kasupe-Schule befindet sich in Lunzu in Blantyre, der zweitgrößten Stadt Malawis, in der auch das Büro von Mary‘s Meals stationiert ist. 446 Buben und 460 Mädchen besuchen diese Schule.
Panji Kajani, der die Programme von Mary‘s Meals in Malawi organisiert, berichtet uns: “Diese Schule liegt in einem – was die Ernährungssicherheit betrifft – gefährdeten Teil des Blantyre-Bezirks. Sie ist eine kleine Volksschule (mit 5 Grundstufen). Manche Kinder müssen die Kirche als Klassenzimmer benützen, während andere einfach unter Bäumen unterrichtet werden. Das Schulmahlzeiten-Programm wurde in dieser Schule im Juli 2010 begonnen. Das Küchenhaus – das von Mary‘s Meals erbaut wurde – ist eines der beiden Schulgebäude. Die Schule ist gut über Zufahrtsstraßen erreichbar und zugänglich; diese sind ganzjährig benützbar. Dieser Umstand gibt der Schule eine beträchtliche Bedeutung im sozialen Gefüge der Gemeinschaft.
Die Menschen beteiligen sich sehr gut an diesem gemeinsamen Projekt; das ermöglicht ein konsequentes Ernährungsprogramm. Vor kurzem erhielt die Schule einen neuen Ziegelofen, in den sich die freiwilligen Köchinnen geradezu verliebten. Sie finden ihn praktisch, effizient und leicht zu bedienen. Er muss nie weggesperrt werden, da er zu schwer ist um gestohlen zu werden.”
LIBERIA
St. Raphael Schule – Bomi
Der Zugang zur Schule erfolgt mittels eines Kanus, da der Maher Fluss überquert werden muss, um zur Schule zu gelangen. Die St. Raphael Schule befindet sich im Dorf Maher Zoebandi. Die Schule hat vier Lehrer und wird von 250 Kindern besucht, die aus sechs umliegenden Dörfern in die Schule kommen. Sie haben bereits ihre Mary‘s Meals Rucksäcke erhalten, die sie mit Freude benützen.
Allein heuer hat die Schule um 21 Studenten mehr als im Jahr davor.
„Wir erhalten jetzt eine Mahlzeit in der Schule und das ermutigt uns, mehr zu lernen und uns besser zu engagieren.“
Boimah Johnson, 17 Jahre
Schüler der St. Raphael Schule, Liberia
„Mary‘s Meals ermutigt die Kinder, in die Schule zu kommen und in der Schule zu bleiben. Die Kinder kommen jetzt, seit es Mary‘s Meals gibt, gerne in die Schule.“
Emmanuel Cisko, Schuldirektor der St. Raphael Schule, Liberia
EIN GROSSES DANKESCHÖN DEN ÖSTERREICHISCHEN MARY´S MEALS – FREUNDEN
Seit “Mary`s Meals” im März 2009 in Österreich vorgestellt wurde, staunen wir immer wieder, wie großzügig dieses Werk unterstützt wird. Die eingegangenen Spenden überwiesen wir monatlich zum Ankauf von Mais, Reis und Spurenelementen an Mary`s Meals in Schottland. Auch die Zahl der Kinder, die von Mary`s Meals eine tägliche Schulmahlzeit erhalten, ist in dieser Zeit deutlich gestiegen: So sind es heute mehr als 650.000 Kinder im Vergleich zu 356.000 Kindern im März 2009! Einen großen Beitrag zu diesem Erfolg im Kampf gegen den Hunger von Kindern haben, laut Auskunft der Verantwortlichen in Schottland, die Medjugorje- und Mary`s Meals Freunde in Österreich geleistet, wofür immer wieder gedankt wird.
Das Prinzip von Mary`s Meals ist einfach: Die anvertrauten Spenden sollen zu möglichst 100 Prozent den Kindern in Form von Schulmahlzeiten zur Verfügung gestellt und nur ein minimaler, absolut notwendiger Teil wird für die Selbstkosten der Organisation verwendet. Dass so etwas funktioniert, ist wohl nur erklärbar mit der sprichwörtlich schottischen Sparsamkeit, vor allem aber mit dem besonderen Engagement der Verantwortlichen, die ihre Kraft für den Kampf gegen den Hunger aus dem Geist des Gebetes und ihrer Verbundenheit mit den Ereignissen von Medjugorje schöpfen. Die prophetische Zusage im Magnifakt, dem Lobpreis Mariens, ist für sie zu einem geistlichen Leitmotiv geworden: “Die Hungernden beschenkt Er mit seinen Gaben.” (Lk 1,53)

Wegen der Einzigartigkeit dieser Organisation wurde der Gründer von Mary`s Meals, Magnus Mac-Farlane-Barrow, vom weltweiten Nachrichtensender CNN als “CNN Held” (“CNN Hero”) ausgewählt. Der Sender sucht regelmäßig Menschen, die auf einfache Weise die Welt verändern. Der Kurzfilm, der über Magnus und sein Werk von CNN ausgestrahlt wurde, hatte eine derart große Resonanz, dass Magnus unter die “Top Ten”, die ersten zehn, gelangte. Magnus erhielt dafür 25.000 Dollar, die er zum Aufbau von Schulküchen in Malawi verwendete. In seiner Dankesansprache anlässlich der Preisübergabe in Los Angeles, die 16 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten, dankte Magnus Gott und der Gottesmutter für die Inspiration zu diesem Werk der gelebten Nächstenliebe.
Es ist für uns in Österreich eine große Freude zu sehen, dass wir ein Werk unterstützen dürfen, das nicht nur hungrige Kinder in den ärmsten Ländern der Welt ernährt, sondern den Menschen auch die Liebe unseres Schöpfers zu uns allen verkündet!
Bleiben wir verbunden in der Hoffnung, dass der Hunger in der Welt mit Gottes Hilfe überwunden werden kann!
Christian Stelzer, März 2011